16. Februar 2017
Wenn mithilfe konservativer Therapieoptionen keine Gewichtsabnahme erreicht wird, kann unter Umständen die metabolische Chirurgie infrage kommen.
 28. Oktober 2016
Frauen mit Adipositas, die eine Operation zur Gewichtsabnahme in Anspruch genommen haben, sollten zwei bis drei Jahre mit ihrem Kinderwunsch warten.
 28. September 2016
Für Kinder mit Adipositas ist es wichtig, auch im Anschluss an die Reha weiter betreut zu werden. Dabei ist sowohl eine Unterstützung auf fachlicher Ebene als auch durch die Eltern relevant.
 22. September 2016
Bei Adipositas werden vermehrt sog. Zytokine, Signalstoffe des Immunsystems ins Blut abgegeben. Dadurch kann es schneller zu entzündlichen Erkrankungen kommen. Auch auf die Psyche hat die gesteigerte Zytokinproduktion Einfluss.
Stethoskop
Symptome von Adipositas
Starkes Schwitzen und schmerzende Gelenke sind Symptome, die bedingt durch die starke Gewichtszunahme bei Adipositas auftreten können.
Adipositas

Symptome von Adipositas

Das offensichtlichste Symptom von Adipositas, ein hohes Gewicht, bedeutet schon bei alltäglichen Bewegungen mehr Belastung für die Betroffenen und kann zu vermehrtem Schwitzen und Kurzatmigkeit führen. Das wirkt sich insbesondere auf das Herz-Kreislauf-System aus. Der Körper wird durch das Gewicht ebenso belastet, wie durch die stärkere Leistung die er erbringt, da mehr Gewebe durchblutet werden muss. Durch die höhere Belastung und Begleiterscheinungen wie z. B. Gelenkschmerzen, vermeiden viele Betroffene körperliche Anstrengung weitestgehend. Damit wird Adipositas jedoch weiter gefördert, da Bewegungsmangel die Gewichtszunahme verstärkt.

Körperliche Symptome von Adipositas

Häufiges Symptom bei Adipositas ist neben einem hohen Körpergewicht mit einem hohen Fettanteil, stärkeres Schwitzen. Der Schweiß entsteht aufgrund der höheren körperlichen Belastung und auch durch die isolierende Wirkung des Fettgewebes, dass die Wärme besser im Körper hält.

Das hohe Gewicht belastet nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Gelenke immens, was zu Arthrose führen kann. Die Gelenke verschleißen schneller, da die Knorpelschicht in den Gelenken dauerhaft zerstört wird. Häufig sind von dieser gewichtsbedingten Arthrose die Knie- und Hüftgelenke betroffen. Auch die Bandscheiben der Wirbelsäule können unter dem zusätzlichen Gewicht leiden, sodass es zu Bandscheibenvorfällen kommen kann.

Durch den Druck der Fettspeicher auf die Organe, insbesondere den Magen, kommt es dazu, dass Magensäure in die Speiseröhre gedrückt wird und in der Folge zu Sodbrennen führt. Weitere Symptome beziehungsweise Begleiterkrankungen von Adipositas sind Schlafapnoe (Atemaussetzer während des Schlafs), Gallensteine, Krampfadern und Gicht.

Psychische Symptome

Menschen mit Adipositas sind häufig, insbesondere im Kindes- und Jugendalter, von Spott, Ausgrenzung und Mobbing betroffen. Diese Ausgrenzung fördert die Entstehung von Depressionen, lässt Ängste und Minderwertigkeitskomplexe entstehen. Dies verstärkt das negative Essverhalten meist noch zusätzlich und kann zu einer Negativspirale führen: Rückzug aufgrund von geringem Selbstwertgefühl und erneuter Gewichtszunahme durch zu wenig Bewegung. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen kann Diskriminierung und soziale Ausgrenzung schwerwiegende Folgen für ihre weitere psychische Entwicklung haben.

Miriam Schaum

 16. Februar 2017
Wenn mithilfe konservativer Therapieoptionen keine Gewichtsabnahme erreicht wird, kann unter Umständen die metabolische Chirurgie infrage kommen.
 28. Oktober 2016
Frauen mit Adipositas, die eine Operation zur Gewichtsabnahme in Anspruch genommen haben, sollten zwei bis drei Jahre mit ihrem Kinderwunsch warten.
 28. September 2016
Für Kinder mit Adipositas ist es wichtig, auch im Anschluss an die Reha weiter betreut zu werden. Dabei ist sowohl eine Unterstützung auf fachlicher Ebene als auch durch die Eltern relevant.
 22. September 2016
Bei Adipositas werden vermehrt sog. Zytokine, Signalstoffe des Immunsystems ins Blut abgegeben. Dadurch kann es schneller zu entzündlichen Erkrankungen kommen. Auch auf die Psyche hat die gesteigerte Zytokinproduktion Einfluss.